Fibonacci-Punkte – Chart-Analyse für Fortgeschrittene

Etliche Handelsstrategien beim FX-Trading über die Handelssoftware MetaTrader 5 eignen sich durchaus für Anfänger, sofern diese wenigstens einige erste Erfahrungen mit dem Devisenhandel wie auch dem CFD-Trading mitbringen. Vielfach haben Trader bereits mit der Software MetaTrader 4 getradet und können diese Erfahrungswerte nun auch beim MT5-basierten Handel einbringen. Zu den komplexeren Hilfsmitteln, die auch beim automatischen Trading an der Börse mit Aktien oder Indizes verwendet werden können, gehören die so genannten Fibonacci-Punkte.

Verlässliche Aussagen über Trends und Trendumkehr treffen?

Besagte Fibonacci-Punkte erweisen sich bei der Nutzung des MetaTrader 5 als ausgesprochen nützlich. Sie werden in der Bereich der graphischen Analyse-Ansätze eingeordnet. Widerständen und Unterstützungen kommt bei der Analyse eine ebenso große Bedeutung zu wie verschiedene Trendlinien-Formationen. Das Trading unter Berücksichtigung der Fibonacci-Punkte ist gerade beim Forex-Trading lohnend, wenn sich Trader die Zeit für die Auseinandersetzung nehmen. Bekannt ist, dass der MetaTrader 5 für Systemhandel-Maßnahmen genutzt werden kann. Über die Punkte nach dem Modell „Fibonacci“ kann die Kursprognose von Devisen zuverlässig gelingen – insbesondere, um als Trader auf eine Absicherungsstrategie mit Blick auf mögliche Gewinne zu setzen.

Ursprung des mathematischen Konzepts im 12. Jahrhundert

Bei den Fibonacci-Punkten handelt es sich um eine bestimmte Reihe von Zahlen, die in der Kursanalyse in regelmäßigen Abständen als Muster erneut auftreten. In der MT5-Software kann dieser Analyse-Ansatz vorinstalliert abgerufen werden. Das den Fibonacci-Punkten zugrunde liegende System tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in der Mathematik auf und wurde von Leonardo da Pisa alias „Fibonacci“ publiziert. Hintergrund der Zahlen ist der, dass in einer Zahlenfolge stets die dritte Zahl die Summe der beiden ihr voranstehenden repräsentiert.

In Grundzügen sieht dies wie folgt aus: 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, etc.

Einfache Rechengrundlage mit verständlicher Aussage

Beim Forex-Trading mittels Expert Advisor für MT5 geht man nun so, dass die so genannten „Fibonacci Retracement-Punkte“ berechnet. Dabei wird vielfach mit der Zahl 21 begonnen, die durch die ihr folgende dividiert wird. Gerundet ergibt sich dabei ein Wert von 0,618. Anschließend wird die Zahl 13 durch die übernächste Zahl dividiert (Verhältnis von 0,382) , nachfolgend werden die weiteren Zahlen entsprechend durch die dritt nächste, viert nächste, etc. Zahl geteilt. Die daraus resultierenden Fibonacci Retracements dienen im FX-Trading als Hinweis auf potentielle Umkehrpunkt im Anschluss an Kurskorrekturen. Grundlage für die Analyse ist die Höhe der Fibonacci-Punkte, die im Chart auftauchen. Hier kann der Moment für einen Trading-Einstieg gekommen sein.

Je länger die erkennbaren Zeitintervalle, desto größer die Aussagekraft über einen möglichen neuen Trend. Auch wenn die Software MetaTrader 5 Fibonacci-Punkte beinhaltet, um FX automatisch handeln zu können, entbindet dies Trader nicht vom Erlernen der erforderlichen Basics. Nur wer die Funktionsweise versteht, kann dauerhaft erfolgreich traden.