Kerzencharts für lang- und kurzfristige Analysen optimal

Charts stehen bei Tradern hoch im Kurs. Denn nur eine genaue Analyse des Marktes kann dafür sorgen, dass Trades nicht nur aus purem Glück zum Erfolg werden und zusätzliches Geld in die Handelskasse bringen. Neben den an anderer Stelle erklärten Balkencharts ist vor allem der „Kerzenchart“ ein beliebtes Instrument, mit dessen Hilfe in erster Linie Profi-Trader auf dem Gebiet des Forex-Handels genau planen können. Dass Anfänger eher auf diese spezielle Chartform verzichten, liegt daran, dass Kerzencharts in ihrer unterschiedlichen Ausrichtung eben nicht für jeden Laien auf den ersten Blick verständlich sind.

Aussagen über negative und positive Kursveränderungen

Ein gewisses Verständnis für Charts allgemein und Erfahrungen mit dem Währungshandel braucht es schon, um Kerzencharts zu verstehen. In vielen Fällen wird analytisch mit farbigen Markierungen gearbeitet, um die Symbolkraft der entstehenden Kerzen-Gestaltungen deutlich hervorzuheben. Die Form ergibt sich dabei auf der einen Seite aus den Kursen zur Eröffnung und auf der anderen Seite den Schlusskursen sowie den Bewegungen im Verlauf der zugrunde gelegten Zeiträume für die Kursbeobachtungen. So komplex die Auswertungs-Modalitäten ausfallen, so zuverlässig werden die Aussagen von Experten eingestuft. Die betrachteten Eröffnungs- und Schlusskurse bilden im Kerzenchart die namensgebenden Kerzenkörper. Unterschieden wird bei der farbigen Auszeichnung der Kursverläufe mit weißen Kerzen, sofern die Kurse einen positiven Verlauf nehmen, sowie schwarzen oder roten Kerzen bei negativ verlaufenden Kursen.

Kerzenchart MetaTrader 5

Lange Historie der Kerzencharts

Zur Erklärung: Ein Kursverlauf wird dann als positiv bezeichnet, wenn der Schlusskurs höher liegt als der Eröffnungskurs. Vice versa gilt diese Aussage für negative Kursentwicklungen, wenn der Kurs bis zum Schlusszeitpunkt vom Eröffnungskurs aus sinkt. Im Diagramm dienen schmale Strich-Markierungen zur Bewegungs-Kennzeichnung während des angesetzten Beobachtungszeitraums. Die Geschichte der so genannte „Candlestickcharts“ reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals verwendete man Kerzencharts beispielsweise in Japan, um eine verständliche Darstellung preislicher Entwicklungen abzubilden. Für erfahrene Trader und Analysten braucht es bei der Kerzen-Chartanalyse keine langfristigen Beobachtungen. Schon innerhalb einzelner Handelstage (abgebildet als einzelne Kerze) kann etwa die Breite der Kerze – des „Body“ – verschiedene relevante Daten beinhalten.

Darstellung von Kursen und Zeiträumen auf den System-Achsen

Dabei kann eine Kerze auch stellvertretend für längere Zeiträume stehen. Eintägige Beobachtungen können beim Daytrading aber Aufschluss über Hochpunkte (gewissermaßen am Kerzendocht) oder Tiefstwerte geben. Die Kerzencharts werden generell in zweiachsigen Koordinatensystemen dargestellt. Die Zeitspannen können von Sekunden über Tage und Wochen bis hin zu mehreren Monaten oder sogar Jahren Informationen zu Kursentwicklungen bereitstellen. Die y-Achse dient hierbei der eigentlichen Kursdarstellung, während die x-Achse für die Abbildung des jeweiligen Zeitraums im Koordinatensystem steht.

E-Mail Alarm

Kostenloser E-Mail Alarm wenn es neue Beiträge zum Thema Kerzencharts gibt!


Datenschutzgarantie:
Ihre Daten werden nicht an Dritte weitergegeben!