Limit Order – Händler können Risiken durchaus einschränken

Mancher Trader wünscht sich die Option, die Risiken eines Trading-Verlusts beim Devisenhandel reduzieren zu können. Der Markt reagiert auf diesen Bedarf und hat unter anderem die so genannte Limit Order geschaffen. Die Vorgehensweise als solche ist faktisch relativ einfach und selbst für Einsteiger verständlich und nachvollziehbar. Generell erlauben Broker die Einrichtung einer Limit Order in zwei unterschiedlichen Varianten. Aber zunächst zum Begriff selbst: Der Terminus „Limit Order“ leitet sich wie so oft beim Handel mit Devisenpaaren oder CFDs aus dem Englischen ab. „Limit“ bedeutet hierbei bekanntlich nichts anderes als „Grenze“.

Erste Schritte identisch mit dem normalen Handel ohne Limits

Womit im Grunde bereits hinreichend erläutert ist, worum es sich bei diesem Orderzusatz beim Trading handelt. Wie immer entscheiden sich Anleger zunächst für einen Basiswert oder ein Devisenpaar, dem sie beim Handel den Vorzug geben möchten. Auch muss eine gewünschte Laufzeit festgelegt werden, innerhalb derer der Basiswert getradet wird. Nun aber kommt die Besonderheit der Limit Order zum Tragen in Verbindung mit dem Kursziel, das vom Händler als realistisch bzw. wahrscheinlich für das jeweilige Zeitfenster je Trade/Order angesehen wird.

Das Ziel ist klar: Die Limit Order soll verhindern, dass Orders bei Nicht-Erreichen des Gewinnziels zu einem Verlust führen.

Limit Order MetaTrader 5

Trader können Gewinne sichern und sich vor hohen Verlusten schützen

Schlicht durch die Order-Stornierung oder -Aufhebung. Zugrunde legen können Trader eine Limit sowohl im Zusammenhang mit dem Kauf als auch mit dem Verkauf eines Assets (Basiswerts) im börslichen oder außerbörslichen Umfeld einer Ordererteilung. Die beiden genannten Varianten tragen die Namen „Buy Limit Order“ und „Sell Limit Order“. Entscheiden müssen – oder besser – können Händler, ob ein bestimmter Preis während der Laufzeit nicht überschritten („Kauf Limit Order“ oder „Buy Limit Order“) oder unterschritten („Verkauf Limit Order“ oder „Sell Limit Order“) werden soll. So wird als Limit wahlweise ein Mindestkurs oder Höchstwert für einen Basiswert zugrunde gelegt.

Händler haben auf diese Weise die Chance, sehr bewusst einen Kauf- oder Verkaufspreis einzurichten. Das sprichwörtliche böse Erwachen im Falle unerwartet hoher Kursschwankungen und daraus resultierender erheblicher Verluste lässt sich so umgehen. Zugleich dient die Limit Order als Gelegenheit zur Gewinnmitnahme.

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