MetaTrader – Demokonto-Einstieg umgeht Anfangs-Risiken

Ganz ohne Risiko geht es nicht, wenn Anleger in den Bereichen Futures, Differenzkontrakte und Währungen Kapital investieren möchten – diese Erkenntnis darf angesichts der teils enormen Rendite-Chancen nicht zu kurz kommen. Dies betrifft natürlich nicht nur die von vielen Brokern selbst entwickelten Handelsplattformen und Software-Lösungen. Auch der Einsatz der erfolgreichen Software MetaTrader ist nicht vollkommen risikofrei. Aus dem einfachen Grund, dass alle Finanzprodukte mit Verlustrisiken verbunden sind. Die Regel: Je höher die versprochenen Gewinne, desto wahrscheinlicher sind Verluste. Zumindest für eine gewisse Zeit können diese Gefahren umgangen werden, wenn Broker ihren Kunden ein MetaTrader Demokonto an die Hand geben.

Unterschied zwischen MetaTrader Demokonto & reiner Demonstration

Nicht verwechseln sollten Händler in spe ein echtes Demokonto mit einer sogenannten MetaTrader 4 Demo oder einer vergleichbaren Variante für Kunden, die einen MetaTrader 5 Broker als beste Lösung in Betracht ziehen. Denn auch für die Alternativ-Version MT5 gibt es Demo-Offerten im Vergleich der CFD- und FX-Broker. Eine „Demo“ ist in vielen Fällen nichts anderes als eine Präsentation aller Funktionen und Eigenschaften der Handelsplattformen, für die eine der beiden Software-Versionen genutzt wird. Was nicht bedeutet, dass nicht durchaus schon verständliche Videos und ausführliche schriftliche Vorstellungen der Software gute und weitreichende Einblicke gewähren können, die es nicht nur aus der Sicht von Anfängern braucht.

Umfang der Demokonten kann je nach Broker variieren

Allerdings geht es beim Begriff MetaTrader Demokonto letztlich doch um mehr. So erlauben bekannte Broker wie QTrade ihren Händlern nicht nur das Verwenden der Software-Angebote des russischen Unternehmens MetaQuotes Software Corp., das seinen Firmensitz mittlerweile in Limassol auf Zypern hat. Sie bieten darüber hinaus die Möglichkeit, dass Händler mittels Test-Account zu Beginn ohne den Einsatz ihres echten Kapitals planen können. Unverzichtbar ist bei einem solchen Demokonto für MetaTrader-User, dass sie möglichst wirklich alles testen können und die Fragen stellen können: Was kann MetaTrader 4? Und kann ich MetaTrader 4 Indikatoren ebenso gut als MetaTrader 5 Indikatoren installieren?

Die zuletzt genannte Frage stößt auf eine für manchen Trader eher nicht zufriedenstellende Antwort. Denn vorinstallierte MT4 Indikatoren wie auch selbst programmierte Handelssignale und Skripte können normalerweise nicht einfach so in die Nachfolger-Software MT5 übertragen werden. So müssen bisher erfolgreich genutzte Features aus diesen Bereichen erneut für die andere Software-Version programmiert erstellt werden.

Die im Grunde logische Konsequenz →

Auch die Mitnahme von Indikatoren, die sich im MetaTrader Demokonto für den MT5 zur 4er-Version als erfolgversprechend erwiesen haben, kommt nicht infrage. So muss auch im Falle eines solchen Wechsels – oder einer möglichen Parallel-Nutzung beider Versionen – eine gewisse Extra-Arbeit in Kauf genommen werden. Ob sich dieser Aufwand lohnt, müssen Nutzer stets selbst abwägen.

Worum geht es sonst beim MetaTrader Demokonto?

Zusammenfassend ließe sich formulieren: Trader sollten darauf achten, dass ihnen die Broker so viele finanziellen und zeitlichen Raum zur Entfaltung bieten wie möglich. Gemeint ist viel Test-Guthaben als Grundausstattung für die funktionale MetaTrader Demo mit echtem Test-Charakter über reine Erklärungen hinaus. Der Münchener Broker QTrade erlaubt das risikofreie Experimentieren für einen Zeitraum von 30 Tagen und mit 50.000 Euro Testguthaben. Erwähnenswert ist diesbezüglich, dass es keinerlei Begrenzungen des Leistungsspektrum gibt. Alle Kurse werden bei diesem MetaTrader Demokonto in Echtzeit angegeben. Auch wenn dies für Interessenten selbstverständlich klingen mag, zeigt der Vergleich der Testangebote am Markt, wie es um die Bedingungen bei der Konkurrenz steht.

Demo-Orders sollten immer unter realen Bedingungen erfolgen

Nicht überall sind „Realtime-Kurse“ üblich für den Test der Handelssoftware und ihrer vielfältigen Funktionen. Dies hat im Ernstfall zur Folge, dass die Ergebnisse der Demo-Orders verfälscht werden und nicht denselben Effekt haben wie Positionen, die mit echtem Geld auf dem Live-Konto der CFD- und Forex-Broker eröffnet werden. Dies wiederum wirkt sich auf den Lerneffekt aus, in dessen Genuss Demokonto-Nutzer idealerweise kommen. Das Demokonto erfüllt auch insofern seinen Zweck, weil es nicht nur einzeln, sondern ohne Probleme ergänzend zum Echtgeld-Handelskonto eingesetzt werden kann. Je länger der Zugang zu Demokonten Bestand hat, desto entspannter können Kontoinhaber vorgehen, um nicht binnen weniger Tage direkt alles testen zu können, was in den Bereichen Orderarten und Vermögenswerte bereitsteht für den späteren Handel mit wirklichem Verlustrisiko.

Alle Handelsarten und Extras sollten „testbar“ sein

So ergibt sich für Kontonutzer die Chance, nach und nach die Funktionalitäten der MT4- und MT5-Software in Ruhe auf die Probe zu stellen und sich vor allem mit den Möglichkeiten zur Chart-Analyse vertraut zu machen. Denn gerade dieser Bereich ist für anspruchsvolle Händler ein zentrales Element im Trading-Alltag. Spätestens beim automatischen Handel sind Trader auf umfassende Erfahrungswerte angewiesen.

Selbst wenn das Bauchgefühl im Einzelfall ebenfalls Gewinne nach sich ziehen kann. Die Regel sind solche Entwicklungen allerdings nicht. Eher sind es gezielte Auswertungen der Lage am Markt, die den Weg zur Rendite ebnen können. Hierzu wiederum braucht es eine gewisse Erfahrung, denn es gibt viele verschiedene Faktoren, die Veränderungen der Basiswerte im Umfeld des Forex- und CFD-Tradings auslösen können.

Wie geht es nach der Testphase für Kunden weiter?

Unverzichtbar ist fraglos eine gute Erreichbarkeit des Broker-Supports, falls beim aktuell getesteten MetaTrader Demokonto Komplikationen entstehen oder Fragen auftreten, die durch die Teilnahme am Ausbildungsprogrammen und die meist recht umfangreichen FAQ-Bereiche keine ausreichend guten Antworten erhalten haben. Fragen müssen sich Broker-Kunden in spe, wie genau der Anbieter beim MetaTrader Demokonto arbeitet. In einigen Fällen werden die Accounts zwar ohne die Notwendigkeit zur Eröffnung eines Echtgeldkontos und eine Mindesteinlage vergeben. Kommt es aber am Ende der Testlaufzeit automatisch zur Umwandlung und Eröffnung eines Live-Kontos, kann dies für Anleger zu Kosten führen – eben weil sie eine Ersteinlage erbringen müssen. Da Abheben dieser Summen ist je nach bevorzugter Zahlungsmethode mit gewissen Kosten verbunden.

Bedingungslose Nutzungsmöglichkeit ist für Händler ideal

Optimal sind deshalb Demokonten, die beim MetaTrader Broker ohne solche Bedingungen beworben wird. In anderen Fällen müssen Testkonto-Kunden genau planen und rechtzeitig kündigen, um eine solche gebührenpflichtige Vorgehensweise zu umgehen. Oder man bezieht bewusst nur Demokonten in die engere Auswahl mit ein, die automatisch auslaufen, sobald das Guthaben verbraucht oder die zugesicherte Laufzeit verstrichen ist. Optionen bieten sich auch bei solchen Eingrenzungen der Broker, die eine MetaTrader zusichern, noch in ausreichender Zahl.