Umgehende Auftragsausführung – die Market Order macht es möglich

Anfänger, die erstmals mit Aktien handeln, erteilen Handelsaufträge bei ihrem Berater bei der Hausbank oder über ihren Broker in der Regel eine so genannte Market Order. Dabei wissen viele Anleger gar nicht, dass es sich dabei um eine solch spezielle Order handelt und diese nach wie vor weltweit die am häufigsten genutzte Orderart ist. Man liest in diesem Zusammenhang oft, dass Aufträge für einen Kauf oder Verkauf direkt „at the market“ aufgegeben werden.

Zeitnahe Ausführung der Order für Kauf und Verkauf

Die Market Order erfolgt umgehend und bildet damit im Grunde so etwas wie das Gegenstück zu so genannten Limit Orders, bei denen Händler bestimmte Grenzen für den Kauf/Verkauf eines Handelsinstrumentes – beispielsweise eines Devisenpaars oder eines Differenzkontraktes – festlegen, um so zu bestimmen, bei welchem Kurs ein Handelsauftrag ausgeführt werden soll. Im Falle der Market Order gibt es keine solche Möglichkeit, so dass Trader auf eine ähnlich gestaltete Verlustbegrenzung meist verzichten müssen.

Market Order MetaTrader 5

Experten raten Anfängern von Market Orders eher ab

Aus Analysten-Sicht sind Market Orders also vergleichsweise riskant oder gefährlich zu bewerten, wenigstens für blutige Anfänger. Diese Aussage trifft auf den Devisenhandel umso mehr zu, da der Devisenmarkt extrem volatil ist. So können selbst bei kurzen zeitlichen Abständen zwischen der Erteilung eines Auftrags und dessen Ausführung erhebliche Kursschwankungen auftreten. Schon aus diesem Grund sollten Market Orders im Alltag eines Trading-Anfängers eher keine Rolle spielen. Selbst wenn sich der Online-Handel durch deutlich kürzere Reaktionszeiten auszeichnet, sollte die Market Order eher von fortgeschrittenen Tradern in Betracht gezogen werden. Einsteigern raten Experten zur Limit Order, um das Risiko eines hohen Verlustes in sehr aktiven Phasen am Devisenmarkt zu senken.

Prognosen zur Kursentwicklung generell schwierig

Unterschieden wird bei dieser Orderart üblicherweise zwischen den Varianten „Best Bid“ (auch „bestens“) im Falle eines Kaufs bzw. „Best Ask“ (auch „billigst“) im Falle einer Verkaufs. Broker verkaufen oder kaufen Werte im Auftrag ihrer Kunden bei einer Market Order zum nächstbesten oder bei geringst möglichen Preis. Auch erfahrenen Händlern fällt es nicht immer leicht vorherzusagen, welche Preise bei Erteilung solcher Orders zu erwarten sind. Zudem werden die Orders nur solange ausgeführt, wie sich am Markt entsprechend Käufer oder Verkäufer der besagten Positionen finden.

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