Wie erstelle ich über den MetaEditor ein eigenes Handelssystem?

Immer wieder lesen Trader, wie groß der Nutzen selbständig gestalteter Handelssysteme auf Basis eigenen Vorstellungen des idealen Verhältnisses zwischen möglicher Rendite und bestehenden Investitionsrisiken sein kann. Doch genaue Tipps, wie man solche Systeme erstellen kann, sind im Zusammenhang mit dem Metaeditor leider oft Mangelware. Deshalb soll es an dieser Stelle nun eine kurze Einführung geben. Der erste Hinweis betrifft gerade Anfänger im Devisen– und CFD-Handel: Am besten sind Sie beraten, wenn Sie Ihr Handelssystem auf Basis des MetaEditors mit einem kostenlosen Demokonto verknüpfen. Denn ohne Investitionsrisiko fällt die Entwicklung der Handelsstrategien schlicht deutlich leichter und gelingt vor allem ohne störenden Nervenkitzel. Selbiger stellt sich später noch früh genug beim Echtgeld-Handel ein.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Handelssignale

Spätestens für fortgeschrittene Trader sind Offerten wie der MetaTrader 4 Server als Management-System eine interessante Option, um den Handel komfortabler zu gestalten. Die dem MetaTrader (MT-4 oder MT-5)) zugrunde liegende Skriptsprache MQL erlaubt Tradern auch ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse das Erstellen an den persönlichen Wünschen ausgerichtete Handelsprogramme. Die Programme tragen den Namen Exports Advisors – oder kurz EAs. Sie können zu verschiedenen Zwecken verwendet werden. Einerseits dienen die Programme im Bedarfsfall einem Automatisierungsprozess des Handels. Zugleich haben Händler auf diese Weise die Gelegenheit, eigene Indikatoren (Handelssignale) auszuarbeiten, um bessere Analysefunktionen fürs Trading in Gang zu setzen.

MetaEditor

Vorkenntnisse mit Programmiersprachen zahlen sich vielfach aus

Einsteigern bieten Broker vielfach spezielle EA-Builder: Diese können je nach Anbieter unterschiedliche Namen haben, bezeichnen dabei aber meist ähnliche Leistungen. So können Händler ohne den Einsatz der Programmiersprache EAs gestalten. Grundstein sind dabei vielfach grafische – mitunter farblich voneinander abgesetzte – Oberflächen, die leicht verständlich sind, so dass die Festlegung der Handelsinstrumente, der Laufzeiten, der Risikobereitschaft und der Indikatoren ohne eigenständiges Scripting vonstatten gehen kann. Trader, die bereits Erfahrungen mit anderen Programmiersprachen vorweisen können, haben beim Metaeditor gute Chancen, sich rasch in MQL einzuarbeiten. Zutreffend ist dabei, dass Händler die größten Gestaltungsfreiräume haben, wenn sie ihre Handelssysteme in allen Punkten selbst entwickeln und erstellen, um eine Marktanalyse und die eigenen Strategien umzusetzen.

Chance zum Trader-Austausch untereinander nutzen

Besonders leicht gelingen die ersten Schritte als „Systemprogrammierer“, wenn sich Trader über Communities mit anderen Händlern zu Themen wie Märkten, Marktgruppen, Strategien oder Positions-Eröffnungen, -Schließungen und -Platzierungen austauschen. So sind rasche Modifizierungen zügig erledigt, wenn sich Fehler zeigen. Als praktisch erweist sich die Chance, EAs manuell ausschalten zu können über den Metaeditor, wenn die Marktlage eher ein Abwarten sinnvoll erscheinen lässt.

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